column: the curiosity of fashion: two of a kind

 

von Kathrin Eckhardt

Hochzeitsplaner, Standesbeamte und Paartherapeuten behaupten von Berufs wegen, zu zweit durchs Leben zu gehen, sei erstrebenswert. Der Himmel sei dann etwas blauer und die Luft etwas klarer. Bestimmt ist das nicht ganz verkehrt, denn so manche Last ist einfacher auf vier Schultern zu tragen als auf zwei. Zu zweit gibt es aber auch Probleme, die es in einem Leben alleine nicht gibt. Wer hat schon wieder die Nagelschere verlegt und wer die Brotkrümel in der Küche nicht weggeputzt?!

Hat sich ein Paar – welcher Zusammenstellung auch immer – das können beste Freundinnen, Vater/Sohn, Mutter/Tochter oder ein Liebespaar sein, gefunden, passen sie sich mit den Jahren aneinander an, auch optisch. Sie mögen dieselben Farben, Schnitte, Designer. Teilen sich Turnschuhe, Pullover und Pflegeprodukte. Und von Jahr zu Jahr werden sie immer ähnlicher, kaufen sich denselben roten Regenhut oder dieselbe eisblaue Pelzjacke, besuchen denselben Coiffeur und hören die gleiche Musik. Sie werden nach und nach eins und plötzlich zu Kreaturen, die alleine keine Wirkung haben – doch zu zweit sind sie ein optischer Hingucker, Fabelwesen und Märchenfigur. Seht selbst…

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