the curiosity of fashion: recycling

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Von Kathrin Eckhardt

Ich frage mich gerade, wie Shoppen eigentlich zur Lieblingsfreizeitbeschäftigung der Gegenwart wurde. Denn eigentlich bedeutet das ja nichts anderes, als ständig mehr besitzen zu wollen. Kennt ihr das Gefühl, wenn Besitz zur Last wird? Und ganz ehrlich – wer braucht eigentlich all das Zeugs?

Um gut angezogen zu sein, braucht es nicht viel: eine gute Hose, ein paar tolle Blusen und T-Shirts, ein Blazer, ein perfekt sitzender Jupe und gute Schuhe – einmal flach, einmal hoch.

Dem Aletschgletscher (von da komme ich gerade – deshalb meine Besinnung) und den kalten Bergseen zuliebe, welche die müden Füsse so munter machen wie ein Bienenschwarm ist Umdenken angesagt. Ja, das sagt eine Modeliebhaberin, die sich über jedes neue Fundstück in ihrem Schrank freut, wie ein Schulkind über ein „Gemischtessäckli“.

Ökologen, Geografen und Umweltschützer sind schon längst vernünftig geworden. Doch was ist mit den Konsumfanatikern? Sie werden kaum von heute auf morgen weniger konsumieren. Deshalb ein erster Schritt: Anstelle neuer Massenwaren sind Schnellkonsumorte für ein etwas reineres Gewissen Flohmärkte, Brockis und Vintage-Läden. Und obendrauf gibt es Fund – und Einzelstücke, die unser Stassenbild beleben. Optimisten meinen das sei eine klassische “WinWin – Situation”.

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