Column: The curisotiy of fashion: china mood

 

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Von Kathrin Eckhardt

In den letzten Wochen besuchte ich die grosse, weite Welt. Ich wandelte in einer Stadt, deren Fläche alleine ein Viertel so gross wie die Schweiz ist und in der 19 Millionen Menschen wohnen. Nach Peking folgt Hong Kong, die Stadt der Wolkenkratzer und Textilien. Dass Städte von diesem Format anders funktionieren als unsere, ist nicht überraschend. Ihre Bewohner sind anonym, auf den Strassen gehen täglich Tausende auf und ab, ihre Gesichter, ihr Kleiderstil und ihre Haarfarbe kann man sich bei der Vielzahl der Eindrücke nicht merken. Es rauscht alles an einem vorbei, selbst ist man darauf konzentriert in der Masse seinen eigenen Weg zu finden. Und natürlich folgen die Menschen in solchen Städten auch anderen Modeidealen. Modediktate gibt es dort nicht.

Denn auffallen mit der Mode, das ist unmöglich. Egal ob Pandabärschuhe, pinke Haare oder wilder Farbmix – das Gesehene wird im nächsten Moment von neuen Reizen überdeckt. Daraus schliessen sich zwei Konsequenzen: es ist alles erlaubt und die Individualisierung durch Kleider lohnt sich nicht.

Und was passiert dann? Kurioses tut sich in der Modewelt: die äussere Hülle verliert an Bedeutung und gleichzeitig wird immer noch mehr für noch weniger Geld eingekauft.

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