Column: The curiostiy of fashion: bicycle

kathrinorangegr Column: The curiostiy of fashion: bicycle

Status phuuu, was ist schon Status? Die Louis Vuitton Tasche, das teure Auto, die Jeager LeCoultre am Handgelenk. Ja auch – aber gerade ist es im urbanen Umfeld das Fahrrad!

Seine Bedeutung ist in den vergangenen Jahren ins Unermessliche gestiegen. Der Städter identifiziert sich mit seinem „Göpel“, als wäre es sein Universitätsabschluss. Das Fahrrad wird zum festen Bestandteil der Identität.

Nicht wenige schrauben selbst am Gefährt herum, lassen es in ihrer Lieblingsfarbe besprühen, kaufen Lederbänder um die Lenker zu verschönern oder einen Retro-Sattel. Hat das Fahrrad einen Starrlauf und höchstens eine Bremse, im Fachjargon ein Fixie, kann mit grosser Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass der Fahrer ein Hipster oder in Zürich auch Szeni genannt, ist.

Kein Detail wird dem Stil-Zufall überlassen, alles ist fein säuberlich aufeinander abgestimmt. Das Gesamtbild passt zur Identität des Fahrers, wie seine auserlesene Kleidung. Das Motto lautet : „Mein Velo bin ich“.

Aber heyyy… es ist doch nur ein Fahrrad, das einem von A nach B zu C bringen soll. Natürlich mit funktionierenden Bremsen und vollzähligen Speichen. Aber ganz ehrlich: mehr ist es nicht. Ich liebe mein rustikales City-Bike, weil es, egal wie sehr ich über den Randstein knalle, nie einen Platten hat.

Lederband Column: The curiostiy of fashion: bicycleCity Bike Column: The curiostiy of fashion: bicycle

 

 

Related posts: