Column: the curiosity of fashion: vanity fair

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Von Kathrin Eckhardt

Manchmal ist das Leben wie ein Traum – leider kommt das viel zu selten vor. Ich tauchte kürzlich für ein paar Stunden in eine andere Welt ein.

Das umstrittene und viel diskutierte Reitschule-Areal in Bern ist bekannt dafür, andere Regeln zu haben als wir es uns gewohnt sind. Dort werden die Regeln selbst aufgestellt und vielleicht deshalb ist es an diesem Ort möglich, ein bisschen zu träumen. Pokus Hokus hiess der Hokus Pokus der mich verzauberte: ein Jahrmarkt ohne langweilige Regeln, ohne konventionelle Bahnen für die bezahlt werden muss und ohne 0815-Strassenbekleidung.

Zwischen Beil-Schiessen und Konzerten kreuzten Männer mit aufgemaltem Schnauz, echtem Zylinder, Frack und Federn meinen Weg. Die Frauen trugen golden bemalte Gesichter, bunte Röcke, gewellte Haare und Samtkostüme mit Glitzerapplikationen. Ich schlürfte Holunderblütensirup mit Zitrone und gewann beim fünften Los tatsächlich einen Preis von der Tombola. Ein bisschen schräg zu sein gehörte am Pokus Hokus zum guten Ton. Die autonome Insel schaffte eine Traumwelt und versetzte mich in die Kinderjahre, als die Welt und die Menschen so fremd und so spannend waren – danke Bern.

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