column: the curiosity of fashion: cozy

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Es muss irgendwann in den letzten zwei Jahren passiert sein. Plötzlich hatte ich keine Lust mehr im Winter zu frieren und mir die Füsse vom Pflotsch nass werden zu lassen. Ich habe mir eine dicke, unvorteilhafte Jacke und warme Schuhe zugelegt. Ich besitze einen leucht-blauen Daunentraum, der als warmes Zelt und Schlafsack gleichermassen geeignet ist. Die Jacke stammt aus der Männerabteilung und ist mir eigentlich viel zu gross.

Daunenjacken sind ohnehin ein Thema für sich. Meiner Meinung nach müssen sie gross und unvorteilhaft sein. Lieber richtig „reinschiessen“ und ein leuchtendes, übergrosses Modell kaufen, als scheinbar vorteilhafte Modelle, die jede noch so zierliche Figur dick aussehen lassen. Dasselbe Credo gilt für meine Winterschuhe. Warm und bequem müssen sie sein… klobig sind sie ohnehin.

Um chic durch die Strassen zu wandeln, gäbe es bessere Alternativen, doch sowohl meine klobigen Schuhe, als auch meine nicht gerade weibliche Jacke erfüllen ihren Zweck. Was ist passiert, dass mir jegliche Eleganz zu Gunsten der Wärme abhanden gekommen ist?

Ich habe zu oft geschlottert, als dass für ein bisschen Stil ich bis auf die Knochen frieren will. Oder bin ich doch nur ein Opfer der Modeindustrie? Sportswear und Frauen in Männerkleider bewegen sich diesen Winter am Puls der Zeit. Und ist es nicht gerade en vogue mit viel zu grosse Jacken aufzutreten?

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