Column:The curiosity of fashion: Invisible

COLUNKAT Column:The curiosity of fashion: Invisible

Es kommt der Weihnachtsabend und mit ihm leeren sich die Strassen der Stadt. In den Kaffees sind unzählige Sitzplätze frei, und die Ferienwohnungen in den Bergen sind alle besetzt. Man kehrt in die warme Stube seiner Familie zurück und isst das traditionelle Weihnachtsessen. Es wird gestritten wie früher und man hat sich lieb, wie früher.

Das urbane Leben mit all dem Lärm reduziert sich jetzt auf ein Minimum. Mit der «Menschenleere» kommt auch die Rückkehr zu sich selbst. Man wird ganz still, und die Stille weckt in mir das Verlangen, für einmal unsichtbar zu sein.

Ich tauche dann mal ab, und dazu habe ich den perfekten Look. Ich mache es wie die Nomaden in der Sahara, wickle mir dicke Wolltücher um den Kopf trage lange Mäntel und Hüte, die mich vor dem Unwetter und der Welt schützen. Diese Rüstung lässt mich verschwinden, und zugleich fühle ich mich darin geborgen wie im Elternhaus und unsichtbar wie im Zaubermärchen.

Wir sehen uns dann 2012 wieder – wenn ich wieder auftauche. Ich bin dann mal weg.

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