Column: The Curiosity of Fashion: Going out Shirt

COLUNKAT Column: The Curiosity of Fashion: Going out Shirt

Seit der Erfindung von Tanzlokalen gibt es das Phänomen des Ausgeh-Shirts. Wobei das Ausgeh-Shirt wahlweise auch durch Ausgeh-Kleid, Ausgeh-Tasche oder Ausgeh-Schuhe ersetzt werden kann. Die Ausgeh-Sachen kommen ans Licht, wenn die Strassenlampen angehen und die Musik aus schummrigen Lokalen dröhnt. Die Woche geht zu Ende, und die grauen Büromäuse verwandeln sich in Strassendiven und Discoqueens – denn einmal in der Woche wenigstens wollen sie auffallen. Sie kauften sich dafür ein schulterfreies Shirt mit Paillettenkranz um die Brustpartie, schminken sich smokey eyes und montieren ihre Lack-Pumps. Es ist nett, wie sie sich zurecht machen und so erwartbar, denn „für den Ausgang soll es etwas Spezielles sein“, sagt der Volksmund. Aber warum eigentlich?

Sollten wir uns nicht immer wie im Studio 54 fühlen? Ich finde, jeder Tag soll ein Ausgeh-Tag sein! Lasst uns die Haare locken, die Nägel manicuren und den Schrank bis zum Platzen mit funkelnden Ausgeh-Sachen füllen. Ich finde „Everyday is a glamour day!“ und trage von nun an ins Hagenholz mein goldig schimmerndes Vintagekleid und sonntagmorgens einen Seidenkimono! Für mich leuchten die Strassenlampen 24 Stunden, und in meinen Venen pumpt der Bass.

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